Iran: Nach den Anschlägen im Irak rücken die Schiiten zusammen
24. June 2006 - 01:19
Es ist gerade gut 15 Jahre her, da fand ein sehr blutiger Krieg zwischen dem Iran und dem Irak sein Ende, nachdem Saddam Hussein den Nachbarn angegriffen hatte. Die irakischen Schitten schlugen sich damals nicht auf die Seite ihrer iranischen Glaubensbrüder. Aber diese Kluft begann sich mit der massiven Verfolgung der schiitischen Iraker durch Saddam Hussein nach dem ersten Golfkrieg zu schließen.
Mit Saddam hatte man einen gemeinsamen Feind und nach dessen Sturz gibt es auch wieder offene Kontakte. Anschläge wie in Kerbala, dem irakische wie iranische Schiiten zum Opfer fielen, stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl noch weiter.
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