Iran: Nach den Anschlägen im Irak rücken die Schiiten zusammen

24. June 2006 - 01:19

Es ist gerade gut 15 Jahre her, da fand ein sehr blutiger Krieg zwischen dem Iran und dem Irak sein Ende, nachdem Saddam Hussein den Nachbarn angegriffen hatte. Die irakischen Schitten schlugen sich damals nicht auf die Seite ihrer iranischen Glaubensbrüder. Aber diese Kluft begann sich mit der massiven Verfolgung der schiitischen Iraker durch Saddam Hussein nach dem ersten Golfkrieg zu schließen.

Mit Saddam hatte man einen gemeinsamen Feind und nach dessen Sturz gibt es auch wieder offene Kontakte. Anschläge wie in Kerbala, dem irakische wie iranische Schiiten zum Opfer fielen, stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl noch weiter.

Länge 6:26

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Iran: Britische Skulpturen trotz Konservativer

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„Solide“ ist vielleicht das Wort, das einem westlichen Betrachter bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Turning Points“ (auf Deutsch „Wendepunkte“) einfallen könnte. In einem westlichen Museum dürfte die Schau vielleicht mit einer braven Erwähnung durch die Kritik rechnen, in Teheran, wo sie seit dem 24. Februar zu sehen ist, erfreut sie sich aber allergrößter Aufmerksamkeit.

Länge 5:10

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Iran: Das ganze Leben eine Lüge

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Für viele junge Leute im Iran ist es weniger der fehlende Alkohol, das Verbot von Make-up oder bauchfreiem T-Shirt, das ihren Unmut mit dem bestehenden Regime schürt. Sie sind es einfach satt, ewig zu lügen.

Länge 4:10

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Iran: Spannung vor dem 9. Juli

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Die Protestbewegung im Iran ist ohne Zweifel sehr populär, aber es ist vor allem eine Revolte der mittelständischen Jugend. Es fehlen sowohl die landesweite politische Organisation wie ein wirklich politisches Programm.

Länge 5:10

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Nordirak: 15 Jahre Halabja

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Am 16. März 1988 attackierte die irakische Armee die kurdische Stadt Halbja. 5.000 Menschen verloren ihr Leben, weitere 10.000 wurden verletzt.

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