Türkei: Kriegsschäden im Tourismusparadies

21. June 2006 - 00:48

Von Mehmets Haustür im türkischen Dogubayazit aus kann man fast zum Greifen nah den 5137 Meter hohen Berg Ararat, auf dem Noahs Arche nach der Sintflut gestrandet sein soll, in seiner ganzen majestätischen Schönheit bewundern. Keine 6 Kilometer Richtung iranische Grenze steht auf einer Anhöhe der Ishak Pasha Palast, eine weitläufige Anlage in buntgewürfelten Bausstilen aus dem 17. Jahrhundert, die der ehemalige Gouverneur der Region dort bauen liess. Von dort ist es buchstäblich nur einen Steinwurf entfernt, bis zu einem grossen Krater, der duch den Einschlag eines Meteoriten vor grauer Urzeit entstanden ist.

Das müsste doch eigentlich Leute interessieren, dachte Mehmet, und eröffnete Ende der 80er Jahre ein Tourismusbüro. Aber dann kam der Golfkrieg.

Länge 5:23

Manuskript