Aussagen, die man bereuen könnte III

Speaking at a transatlantic conference, EU foreign policy chief Javier Solana said no one was considering military action over Tehran’s refusal to halt uranium enrichment and Europe did not want to join a “coalition of the willing” against Iran.

Der außenpolitische Beauftrage der EU, Javier Solana, laut Reuters heute in Brüssel.

Kommentare

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  1. von
    Andres Stäubli
    am
    3. May 2006 um 18:24 Uhr

    Sicher bin ich nicht ob die USA nicht vor einer Interevention in den Iran noch einige Diplomatische Vorstösse machen, aber entgegen Nordkorea wo die USA doch Zeitweilig recht aktiv war herrscht meines Wissens derzeit zwischen Washington und Teheran Funkstille. Dies deutet meiner Meinung eher darauf hin dass die USA derzeit bereits an Plänen arbeiten den Iran doch irgendwann in den nächsten Monaten anzugreifen. Einige wichtige ‘Denkfabriken’ in den USA weisen aber auf vielfälltige Gefahren hin für den Fall einer Militäraktion. Eines scheint mir aber sicher, ohne eine ‘Koalition von Willigen’ wird das nicht ablaufen, dagegen sprechen mehrere Strategiepapiere die auf dem US defense link einsehbar sind. Das in diesen Papieren die UN nicht aufnotiert wird, dagagen aber die NATO, das macht deutlich wie die USA auch diesmal vorgehen würden.

    Die Einbeziehung von Israel in ein solches Bündnis wäre aber für die USA höchst riskant, ich denke dann wären so manche Arabischen Nationen im Aufruhr. Die Amerikaner wussten natürlich genau dass die Diplomatie der Europäer erfolglos bleiben würde, es war ja geradezu auffällig wie sehr sie sich diesmal bemühten die Euroäer selbst ihr Scheitern bei Verhandlungen erleben zu lassen, bestimmt ein geschickter Schachzug um doch noch etwa an Französische Unterstützung zu gelangen.

    Seit den Vorkommnissen bezüglich ‘Islamisches Kopftuch’ ist das Verhältnis zwischen Frankreich und Teheran merklich abgekühlt, schon möglich dass es sich die Franzosen diesmal nicht nehmen lassen sich vor den anderen Europäischen Nationen als Kampfstarke Nation wieder in Scene zu setzen. Allerdings wären auch für Frankreich Innenpolitische Turbulenzen zu erwarten, es ist bekannt das zwischen Muslimischen Franzosen und Christlichen nicht die beste Stimmung herrscht.

    Durchschnittlich alle 18 Monate beginnen die USA irgendwo einen neuen Krieg, die Waffenlobby in den USA wird auch diesmal darauf drängen das ihre ‘Produkte’ die Lösung auch für dieses Problem sein würden.

    Für die USA were es …nebenbei bemerkt… nicht ungünstig wenn sich durch einen Krieg für Europa die Erdölresourcen begrenzen würden, denn im Prinzip sind die USA und EUROPA Wirtschaftlichen Kontrahenten und eine Verknappung von Öl würde möglicherweise den Euro drücken gegenüber dem US$. Die USA haben noch vor Militärisch Strategischen Erwägungen schon immer noch genauer auf die Gunst für ihre Wirtschaft gesehen, das ungeheuer hohe Haushaltsdefizit würde eigentlich keinen weiteren Krieg ertragen, die Bindung der Resoucen im Irak auch nicht, aber es könnte durchaus im Kalkül der Amerikaner sein wenn sich die Energie für Europa und Teile Asiens verkanppen würden. Nun wird dies ja im Moment auch mit Diplomatischen Mitteln erreicht, aber es gibt starke Einflüsse in den USA die darauf drängen dass für eine bessere Begegnung gegenüber der Zukünftigen Strategie gegenüber China der Iran fallen muss.

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