SEC verlangt Auskunft zu Fords Geschäften mit Iran

Reuters berichtete gestern, dass die amerikanische Börsenaufsicht den Autohersteller Ford aufgefordert habe, seine Geschäftsbeziehungen mit dem Sudan, Syrien und dem Iran offen zu legen.

Laut Reuters haben auch andere Firmen, die an US Börsen gehandelt werden, ähnliche Auskunftsersuchen erhalten.

In a chain of correspondence, released on Friday but dating back to July, the SEC asked Ford to demonstrate that its “reputation and share value” were not at risk because of its business in those countries.

The unusual exchange between the No. 2 U.S. automaker and the SEC follows letters written by the regulatory body to European and U.S. oil companies, asking them to inform investors about the risks they face from investing in countries the U.S. identifies as those supporting terrorism.

Durch einen japanischen Partner verkauft Ford Mazda Fahrzeuge im Iran. Ford hat an Mazda einen Anteil von 33 Prozent.

Der Umfang des Geschäftes mit dem Iran und mit Syrien wird von dem US Autobauer mit weniger als 60 Millionen US Dollar im letzten Jahr angegeben.

In einer Antwort an die SEC bezweifelte Ford, dass diese Geschäfte die Reputation oder den Aktienwert gefährden würden.

“We do not believe that this de minimis business activity by Mazda impacts Ford’s reputation or share value, or the value of Ford’s ownership interest in Mazda,” it said in the letter.

Mercedes hatte in diesem Monat angekündigt, seine Tätigkeit im Iran einzuschränken. Es wird vermutet, dass Druck auf die amerikanische Konzernzentrale von Daimler-Chrysler für diese Entscheidung ausschlaggebend war.

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