Keine direkten Gespräche
Das Weiße Haus dämpfte gestern, nachdem der Bericht der Iran Study Group veröffentlich wurde, Erwartungen, dass es in naher Zukunft zu direkten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommen könnte.
Zu den Kernempfehlungen des Reports gehören direkte Kontakte mit Syrien wie dem Iran zur Stabilisierung der Situation im Irak.
“It’s not clear … whether the report advocates one-on-one talks with Iran, there is talk about developing a support group,” White House spokesman Tony Snow said.
“There may be a difference between one-on-one talks with Iran, which is something that we have ruled out,” he said. “Unless Iran verifiably suspends its enrichment and reprocessing activities.” (Reuters)
Allerdings will Präsident George W. Bush die Möglichkeit solcher direkten Kontakte nicht völlig ausschließen.
[Snow] emphasized that the White House would look carefully at the recommendations of the Iraq Study Group. “I don’t want to rule out entirely because it’s worth taking a look at what all this means.”
Wenn man politisch wie Bush mit dem Rücken zur Wand steht, ist es immer klüger, nicht alle Türen zuzuschlagen. Man könnte noch einen weiteren Fluchtweg benötigen.
gepostet am 7. December 2006 um 07:16 von unter Diplomatie, USA, George W. Bush, Irak. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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