Olmert mit beruhigenden Tönen
Offensichtlich ist der iranische Premierminister Ehud Olmert zu der Einsicht gekommen, dass dem Iran nun ausreichend Angst eingejagt wurde.
In von ihm ungewöhnlich besonnenen Tönen sagte er gestern, Teheran habe bei seinem Atomprogramm nicht die technischen Fortschritte erzielt, die der Iran von sich behauptet. Deshalb bleibe noch Zeit zu versuchen, mit wirtschaftlichem Druck das Programm zu stoppen.
“I think there is a way to stop the Iranians from moving forward on their nuclear program without violent actions,” Olmert said in a speech to American Jewish leaders.
“…They are not as close to the threshold as they pretend to be, and therefore there is still time to fight in a responsible, comprehensive and powerful manner,” he said. (Reuters)
Die Sanktionen, die der Weltsicherheitsrat am 23. Dezember beschlossen hat, seien wirksamen, als manche vielleicht geglaubt hätten, aber …
“They are not enough, it’s not sufficient, there must be more,” he said.
Es geschehen noch Zeiten und Wunder! Fast die gesamte zweite Hälfte des letzten Jahres hatte Olmud damit verbracht, vor der iranischen Gefahr zu warnen und zur Eile gedrängt, das iranische Programm noch zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Aber Olmud scheint eine neue Finte des Regimes in Teheran ausgemacht zu haben. Iran bluffe, um die Welt vor vollendete Tatsachen zu stellen und damit eine Stimmung zu erzeugen, dass man sich mit dem abzufinden habe, was nun mal nicht zu verhindern war.
“If they will convince the international community they are so close and have crossed the technical threshold, then everyone will raise his hands and will say: ‘OK, now we have lost this battle so let’s try and accommodate with the Iranians.’
Komliziert?
gepostet am 6. February 2007 um 23:10 von unter Sanktionen, Technologie, Israel, Ehud Olmert. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
Lesen Sie eigentlich auch was sie schreiben?
"Offensichtlich der iranische Premierminister Ehud Olmert zu der Einsicht gekommen, dass dem Iran nun ausreichend Angst eingejagt worden sei."
Sorry, nicht selten schreibe ich nach einem recht langen, sehr anstrengenden Tag. Ist korrigiert und ich bin für Hinweise auf weitere Fehler dankbar.
ME
Alles klar.
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DEBKA ist eine der unseriösten Quellen, die ich kenne. Die Meldungen und “Enthüllungen” sind sehr einseitig ausgewählt, sensationell und nie nachzuprüfen. Mehr eine Sammlung von Räuberpistolen mit politischen Absichten.
ME