Solana: Kein Fortschritt in Ankara
In seinen ersten öffentlichen Äußerungen zu dem Thema charakterisierte der EU Außenbeauftragte Javier Solana seine Gespräche mit dem iranischen Chefunterhändler Ali Larijani als „sehr schwierig”.
“The situation as you know is very difficult because what we are demanding from Iran is the suspension of activities as long as the negotiations take place … For the moment this is very difficult to obtain,” he told a European Parliament committee.
Solana said the only agreement he had reached with chief Iranian negotiator Ali Larijani in two days of talks in Ankara last month was to report back ideas they had discussed and keep the channel of communication open. (Reuters)
Was waren denn dann die “neuen Ideen” und die “gemeinsame Sichtweise“, von denen in Ankara die Rede war?
Da in der Frage der Suspendierung nicht viel zu holen war, haben sich die beiden Verhandlungspartner darauf verlegt, darüber zu reden, was man alles erreichen könnte, wenn man ernsthaft verhandeln würde.
“The new dynamics that we will create once the real process of negotiation starts, tends to give me the impression that we could arrive to some possible agreement. But it’s going to be very difficult to enter into the negotiation process without leveling the field.”
Die Aufgabe wird noch zusätzlich dadurch erschwert, dass die P5+1 sich selbst in den UN Resolutionen eine Linie festgeschrieben haben, hinter der sie nun nur schwerlich wieder zurück können: keine Verhandlungen ohne Aussetzung.
gepostet am 8. May 2007 um 14:14 von unter Diplomatie, Ali Larijani, Javier Solana. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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