Iran: Weitere Sanktionen nicht ohne Reaktionen
Der iranische Botschafter bei der IAEA in Wien, Ali-Asghar Soltanieh, drohte heute, jeder weitere Sanktionsbeschluss des UN Sicherheitsrates gegen sein Land, werde nicht ohne Reaktion bleiben.
“Any resolution and any action (taken against it) would definitely face Iran’s reaction. If the scale of access or information is to be restricted, the international community should put pressure on the group of countries which have got the UNSC engaged in the issue.” (IRNA).
Er wurde nicht konkret, aber aus seinen Äußerungen wurde deutlich, dass er an eine weitere Einschränkung der Zusammenarbeit mit der IAEA denkt.
This means that at present time, our full compliance with the Agency’s comprehensive Safeguards is still in effect and the reality should serve as a good ground for attention of those, who favor confrontation.
Da der Iran über wenig bis keine Möglichkeiten verfügt, auf wirtschaftliche Sanktionen mit gleicher Münze zu reagieren (Pistazienboykott?), sieht Teheran sein bestes Druckmittel darin, mit einer schrittweisen Reduzierung der Kontrolle durch die IAEA zu drohen.
In der Tat ist dies ein wunder Punkt, weil nur die Atombehörde verlässliche Auskünfte über den Fortgang des iranischen Atomprogramms liefern kann.
Es ist aber auch ein zweischneidiges Schwert für den Iran. Je weniger die Außenwelt über sein Nuklearprogramm weiß, um so hitziger wird darüber spekuliert werden, was denn da wohl so im Verborgenen getrieben wird.
Hätte Saddam Hussein rechtzeitig alle Karten auf den Tisch gelegt, dann würde er wohl heute noch in seinem Palast sitzen.
gepostet am 14. June 2007 um 20:25 von unter Sanktionen, Iran. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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