Iran lädt IAEA Team ein
Die Dinge kommen in Gang.
Nachdem der iranische Unterhändler Ali Larijani am letzten Freitag in Wien mit IAEA Generaldirektor einen Plan zur Aufklärung der noch offen stehenden Fragen zur Geschichte des iranischen Atomprogramms vereinbart hatte, ließ Tehran gestern den Worten Taten folgen.
Iran has invited the International Atomic Energy Agency to send a team to agree how to resolve long-standing IAEA questions about Tehran’s nuclear program, the U.N. watchdog said on Monday. …
Iran’s chief negotiator Ali Larijani, who agreed a “plan of action” for transparency with IAEA director Mohamed ElBaradei in talks on Friday, returned to see ElBaradei on Sunday and issued the invitation, the IAEA said in a statement. (Reuters)
Offensichtlich handelt es sich hierbei um die erste Phase einer komplexen Vereinbarung, die Larijani und der EU Außenbeauftragte Javier Solana in ihren Gesprächen miteinander entwickeln.
Es ist nicht das erste Mal, dass Teheran versprochen hat, seine Karten auf den Tisch zu legen. Die IAEA soll auch nicht nach Teheran kommen, um die Unterlagen mit den Antworten abzuholen, sondern es soll über die „Modalitäten” der Beantwortung verhandelt werden.
Dennoch ist diese Einladung eine neue Qualität. Der Iran hat damit ein (kleines) Zugeständnis gemacht. Bislang hat er darauf beharrt, ob die offenen Fragen erst zu reden, wenn der UN Sicherheitsrat den Fall Iran wieder an die IAEA zurück überweist. Diese Bedingung hat Teheran aufgegeben.
Abzuwarten bleibt, ob die „Modalitäten” sowie die Auskünfte, die der Iran geben wird, die IAEA auch zufrieden stellen werden.
Die US Regierung, der schwer in Sachen Iran eine Freude zu machen ist, zeigte sich skeptisch.
“Iran’s track record is not particularly noteworthy or particularly likely to give me or anyone else confidence that anything will come of these discussions,” U.S. State Department deputy spokesman Tom Casey told reporters.
gepostet am 26. June 2007 um 04:45 von unter Diplomatie, Technologie, Atomenergiebehörde, Iran. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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