Deutsche Bank stellt Iran Geschäft ein
Die Deutsche Bank stellt ihr Irangeschäft ein, meldet heute SPoN.
Auf Druck der US-Regierung verabschiedet sich die Deutsche Bank nach SPIEGEL-Informationen aus dem Iran-Geschäft. Sie werde die Abwicklung von Euro-Geschäften mit Iran einstellen, versprachen die Vertreter des größten deutschen Kreditinstituts dem amerikanischen US-Unterhändler Stuart Levey.
Das dürfte keine unbedeutende Wirkung auf den Iran haben, denn anders als bei der Commerzbank, die keine Geschäfte in Dollar mehr tätigt, trifft es hier die Euro Geschäfte. Aufgrund des amerikanischen Drucks haben iranische Banken allemal große Schwierigkeiten, Transaktionen noch in Dollar abzuwickeln, und weichen deshalb auf Euro aus.
Aus „übergeordneten geschäftspolitischen Gründen“ wurden auch gleich Iranern, die ihren Wohnsitz im Iran haben, die Konten gekündigt.
Als Grund nannte die Sprecherin [der Deutschen Bank; ME] die hohen Verwaltungskosten, die wegen der politischen Auflagen entstanden seien.
So wird dann nicht nur das Regime sondern es werden auch gleich unverdächtige Iraner mitbestraft.
gepostet am 28. July 2007 um 20:00 von unter Sanktionen, Deutschland. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
Kommentare
Es ist kein Kommentar vorhanden. Kommentar hinzufügen!