Europäischer Sanktionskompromiss
Die Nachrichtenagenturen wissen heute schon zu melden, was die Außenminister der EU bei ihrem Treffen am Montag und Dienstag kommender Woche in Sachen Iran beschließen werden.
European Union foreign ministers will warn Iran next week that it faces tougher sanctions unless it halts nuclear activities the West suspects are aimed at making atomic bombs, diplomats said on Thursday.
However, a draft ministerial statement agreed by EU ambassadors avoids responding directly to a French proposal for EU states to consider their own sanctions without waiting for the U.N. to act again. The proposal has divided EU members. (Reuters)
Deutlicher gesagt: der französische Vorschlag ist tot.
Was bleibt? Vor Abschluss oder Scheitern der Gespräche zwischen dem Iran und der IAEA wird sich die EU nur schwer zu weiteren Sanktionen bewegen lassen und nach Möglichkeit auch nicht auf eigene Faust, sondern bevorzugt über den UN Sicherheitsrat.
Und auch der Umfang der Sanktionen wird eher beschränkt sein.
Diplomats said further sanctions could include broadening existing visa bans and asset freezes or expanding the measures to ban export credit guarantees and investment in some sectors.
“The aim would be not to expand sanctions at all costs but to keep calibrated pressure on the Iranian regime to make them think hard about the direction they are taking,” one said.
Eine Einschränkung der Förderung europäischer Investitionen im Iran oder andere breiter angelegte Wirtschaftssanktionen stehen offensichtlich nicht zur Debatte.
gepostet am 12. October 2007 um 07:59 von unter Sanktionen, Europa. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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