Livni gegen US Dialog mit Iran

Mindestens die halbe Welt hofft, dass nach Barak Obamas Wahlsieg der neue US Präsident sein Versprechen einlöst, Gespräche ohne Vorbedingungen mit dem Iran aufzunehmen.

Nicht so die israelische Außenministerin und Anwärterin auf die Nachfolge von Ehud Olmert, Tzipi Livni.

“We live in a neighborhood in which sometimes dialogue — in a situation where you have brought sanctions, and you then shift to dialogue — is liable to be interpreted as weakness,” Foreign Minister Tzipi Livni said, asked on Israel Radio about policy change toward Tehran in an Obama administration.(Reuters)

Die neue US und die neue israelische Regierung werden einiges miteinander zu bereden haben.

Kommentare

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  1. von
    Hans Erwin Bauer
    am
    18. November 2008 um 00:07 Uhr

    Ich teile die Haltung von Frau Livni voll und ganz. Der iranische “Präsident” wurde gewählt, nachdem von über 2000 Bewerbern ganze 4 zur Wahl zugelassen wurden. Der so gewählte Präsident entpuppte sich sehr bald als skrupelloser Diktator, der die Massenvernichtung der Juden leugnet, den Staat Israel gewaltsam auslöschen will und heimlich Atomwaffen baut, mit denen er die ganze westliche Welt bedroht. Einem solchen Mann nachzugeben und beschwichtigende Gespräche zu führen, ist nichts anderes als appeasement-Politik im Stile Chamberlains. Sie hat nichts anderes bewirkt, als Hitler in seinem Glauben an die Schwäche der Demokratien zu bestärken, seine Aggressionen voranzutreiben und den 2. Weltkrieg auszulösen. Man sollte aus der Geschichte lernen, statt dieselben Fehler zu wiederholen. Nur Standhaftigkeit und Widerstand gegen zynische Machtpolitik von Gewaltherrschern wie Ahmadinejad sichern Frieden und Freiheit !

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