Liebe

16. September 2006 - 22:24

Es muss knapp zwei Jahre her sein, als ich auf dem Basar in Shiraz zwischen den üblichen Gemälden von Hussein dieses Bild fand, das mit Sicherheit nicht zu den gängigen islamischen Ikonen gehört.


Ungewöhnlich ist die Abbildung einer sehr weiblich dargestellten Frau. Offensichtlich handelt es sich, das leichte, kurze Kleid, die helle Haut und die blonden Haare, um eine Westlerin. Dazu ist sie an ein Kruzifix gefesselt, was ebenfalls auf ein Thema hinweist. Nur, was soll mir das Bild sagen und warum hat die Frau einen Pfeil in der Brust?

Ich habe das Bild für knapp 5 Euro für meine kleine Sammlung von Kuriosa gekauft.

Die Lösung des Rätsels habe ich nun in Herat auf der Rückseite eines dieser bunt bemalten, zu einem Taxi umgebauten Mopeds gefunden.


Die Frau ist nur ein Teil der Darstellung. Hinzu gehört der Mann, der offensichtlich in Trauer versunken rechts unter dem Baum sitzt.

„Er trauert um seine verlorene Geliebte“, klärte mich Elias, mein Dolmetscher auf, der mit Motiv sehr vertraut schien. „Der Pfeil symbolisiert die gestorbene Liebe.“

Warum die Geliebte nun ausgerechnet an ein Kruzifix gebunden ist, wusste Elias allerdings auch nicht.

Nun, ich denke, die blonden Haare und die helle Haut erklären sich von selbst.

Nach Herat

14. September 2006 - 22:56

Noch sehen wir die einsamen Lichter von Islam Kale nicht vor uns, noch tasten wir uns durch die Wüste, den Telegrafenpfählen entlang, und die Disteln knistern unter unseren Rädern. Keinerlei Spuren: Seit Tagen, vielleicht Wochen scheint hier kein Wagen durchgekommen zu sein., und wir erinnern uns, dass der ohnehin spärliche Grenzverkehr wegen Cholera gesperrt ist. Nur einigen Zufällen des Schicksals verdanken wir es, unterwegs zu sein zwischen den Ländern, und wir nennen sie glückliche Zufälle. Weisse Vögel begleiten uns, Geier, auf lautlos segelnden Schwingen, und der Mond hat die gleiche Farbe.

Annemarie Schwarzenbach, Niemandsland – Zwischen Persien und Afghanistan, 1939

Am 14. September 2006 ist die Straße nach Herat sauber asphaltiert, gut befestigt und rege befahren. Von Cholera ist nichts bekannt.

Der Abschnitt von Teheran nach Maschad war bereits befestigt. Leider. Ich hätte mir gern die Strapaze einer nächtlichen Busfahrt (Abfahrt 22:30, Ankunft 10:30) erspart, aber im Iran ist Reisezeit. Ende nächster Woche fangen nach der langen Sommerpause Schulen und Universitäten wieder an und Ramadan naht. „Hoffnungslos“ lautete der Bescheid meines Reisebüros auf meine Bitte auf ein Flugticket. Vielleicht könnte ich den Zug versuchen. Hoffnungslos.

Dem Schicksal ergeben kletterte ich in den Reisebus, schaute mir während wir durch die Vororte von Teheran rollten noch einmal Marmulak an, den Film über einen Gefängnisausbrecher, der sich als Mullah verkleidet, der vor zwei Jahren im Iran ein Kassenhit war, bis er unter dem Druck der Mullahs aus den Kinos genommen wurde, döse ein, wache mit steifem Hals wieder auf, reckte mir im Morgengrauen irgendwo auf der Strecke auf einem Parkplatz neben einer Moschee die Glieder und ignorierte auf dem chaotischen Busbahnhof von Maschad die heranstürmenden Taxifahrer, während ich mein Gepäck aus dem Bauch des Busses wieder in Empfang nahm.

Der Vorteil der Busfahrt ist der gute Anschluss, denn kaum hatte ich den Namen „Herat“ über die Lippen gebracht, da fasste mir auch schon ein strahlender junger Mann ans Handgelenk und zog mich unter einem freundlichen Wortschwall zu einem wartenden Bus. „Herat?“ - „Bale!“. Umarmungen, Küsse auf die Wange, Begeisterung. Der lang verschollene Bruder wurde wiedergefunden.

Ich setzte mich auf einen der weichen, leuchtend-rot gepolsterten Sitze und genoss das leichte Surren der Räder auf dem schwarzen Asphalt. Eine monotone Landschaft mit von der Sonne gebackener gelblich-brauner Erde, blaugrauen Silhouetten schroffer Berge im Hintergrund und struppigen, dornigen Büschen mit hartem Grün zog am Fenster vorbei. An der Grenze brach die Dunkelheit herein und den Rest der anderthalbstündigen Strecke sausten wir fast lautlos Herat entgegen. Ich dachte an eine Schlange, die geschmeidig über den noch von der Sonne warmen Asphalt gleitet.

Dreimal tauchten im Scheinwerferlicht Polizeikontrollen auf. Männer mit scharf gebügelten Uniformen und dem Emblem der afghanischen Polizei an der Schulter winkten den Bus an den Straßenrand, kontrollierten die Fahrzeugpapiere und winkten uns dann weiter. Polizeikontrollen existierten bei meiner letzten Fahrt nach Herat vor knapp zwei Jahren noch nicht. Es gab nicht einmal eine Polizei.

Nichts geändert hatte sich aber in der Eingangshalle des Hotels Mowafaq, wo ich auch das letzte Mal abgestiegen war. Der plüschige Teppich, die knallbunten künstlichen Blumen, der kleine Springbrunnen unter der Treppe, dem das Wasser fehlte.

Ich bekam sogar das selbe Zimmer wie vor zwei Jahren, Nummer 150, dritter Stock links mit Blick auf die Strasse, die zur Zeit im Dunkeln liegt.

Sogar der Toilettendeckel ist noch zerbrochen und es riecht immer noch nach einer Mischung aus Staub und Kloake.

Esel vs Pferd

12. September 2006 - 10:56

Mahdi Rahmanian, Verlagsgeschäftsführer der Zeitung Shargh, erhielt gestern einen Telefonanruf. Eine amtlich klingende Stimme stellte sich als Vertreter des Rates für Presseaufsicht vor und teilte Rahmanian mit, seine Zeitung habe ab sofort keine Erlaubnis mehr zu erscheinen. Dann macht es Klack und die Leitung war tot.

Shargh besitzt eine Auflage von rund 100.000 Exemplaren und ist qualitativ einer der besten und bekanntesten Zeitungen im Iran. Sie steht der Reformbewegung nahe, agiert mit seiner Kritik an der Politik des Regimes aber sehr vorsichtig.

Es gehört zu den Feinheiten der iranischen Bürokratie, dass Entscheidungen nicht unbedingt begründet werden. Der Staat hat gesprochen. Punkt. So mussten die Shargh Mitarbeiter dann auf die Fernsehnachrichten am Abend warten. Sie erfuhren, dass ihre Zeitung geschlossen wurde, weil der Verlag keinen Geschäftsführer ernannt hatte, der „aggressiver das veröffentlichte Material überwacht“. Die Zensoren wollen, dass Shargh eine bessere Selbstzensur ausübt. Das iranische Presserecht sieht allerdings nicht vor, dass eine Zeitung geschlossen werden kann, weil den staatlichen Aufsehern der Geschäftsführer nicht passt – was freilich nicht heißen muss, dass die Aufseher nicht einfach eine solche Vorschrift erfinden können.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA wusste es besser. Sie berichtete, das Blatt sei wegen „zahlreicher Verstöße“, inklusive der Veröffentlichung einer Karikatur und die „Veröffentlichung von Material gegen die Entscheidungen des Nationalen Sicherheitsrates.“

Letzter Vorwurf ist die verklausulierte Form zu sagen, Shargh habe Kritik an der iranischen Atompolitik geübt und da ist man besonders empfindlich. Ich kann mich an keinen Artikel des Blatts erinnern, in dem geschrieben worden wäre, der Iran solle auf sein Atomprogramm verzichten, weil es wirtschaftlich oder ökologisch unsinnig sei. Es wurden eher Fragen gestellt. Fragen beispielsweise, ob es für den Iran nicht besser sei, wenn man sich mehr bemühe, die Beziehungen zu den europäischen Staaten nicht zu verschlechtern.

Aber das reicht. Eisern wird darüber gewacht, dass keine Kritik laut wird. Offizielle warnen einheimische Journalisten immer wieder, sehr vorsichtig mit dem zu sein, was sie schreiben. Nun, wo sich der Konflikt in Richtung mögliche Sanktionen bewegt, hat die Empfindlichkeit noch zugenommen.

Ja, und die Karikatur.

Als Illustration zu einem Artikel über die Atomverhandlungen hatte Shargh in seiner gestrigen Ausgabe oben stehende Zeichnung veröffentlicht. Auf einem Schachbrett stehen sich zwei Figuren, ein Esel und ein Pferd gegenüber. Auch im Iran gilt der Esel nicht unbedingt als ein Symbol der Klugheit.

Aber welche Seite ist nun der Esel und welche das Pferd? Nun, ganz einfach – zumindest für die Zensoren. Wenn man genauer hinschaut, kann man um den Esel eine Aura aus Licht sehen.

Und?

Als Präsident Mahmoud Ahmadinejad im letzten Jahr von seiner Rede bei der UN Generalversammlung in New York zurückkam, berichtete er im Kreis von engsten Vertrauten, er habe deutlich gespürt, wie ihn eine Aura aus Licht umgab, als er oben auf dem Podium stand.

In diesem Jahr will Ahmadinejad erneut an der Generalversammlung teilnehmen und eine Rede halten.

Verminte Zone

8. September 2006 - 15:49

Inga Rogg, NZZ Korrespondentin im Irak, schreibt heute aus dem relativ sicheren Erbil über die Arbeitsbedingungen im Lande.

Ein Grossteil der ausländischen Medien hat sich angesichts der Vielfalt und Undurchsichtigkeit der Risiken aus dem Irak zurückgezogen. Von den ehemals mehr als 2000 Auslandjournalisten sind heute nur noch ein paar Dutzend im Land. Diejenigen, die geblieben sind, haben sich in «Schutzzonen» zurückgezogen. Das sind in Bagdad entweder die «grüne» Zone oder nicht weniger gut gesicherte Hotel- oder Wohnanlagen. Die Kosten für die Sicherheitsvorkehren sind mit mehr als 100 000 Dollar bis über 2 Millionen Dollar pro Jahr so happig, dass sich dies nur grosse Medienunternehmen leisten können.

Rogg versucht, ihre Arbeit gegen die Haltung zu verteidigen, angesichts der katastrophalen Sicherheitslage sei keine sinnvolle Berichterstattung aus dem Irak mehr möglich. Das Schlagwort lautet „Hoteljournalismus“. Man harrt hinter dicken Sicherheitswällen ohne jeden Kontakt mit der Außenwelt aus, um seine Texte in der Datumszeile mit „Bagdad“ garnieren zu können.

Die Polemik geht freilich an der Realität vorbei, auch wenn sie einen wahren Kern treffen mag. Die grossen amerikanischen Zeitungen haben auf die Einschränkungen reagiert, indem sie irakische Journalisten ausbildeten. Diese sind es heute, die einen Grossteil der Informationen zusammentragen.

Wer diese Arbeitsweise kennt, weiß freilich auch, dass sie ihre Tücken hat. Irakische Journalisten, auch wenn sie noch so tüchtig sind, sind oft mit der Arbeitsweise westlicher Medien nicht allzu vertraut. Wie auch? Das betrifft vor allem das Handwerk, sprich Gegenrecherche, Quellen, etc. Wichtiger ist aber noch, dass sie eine andere Sicht als westliche Journalisten haben. So ordnen sie die Ereignisse von Ereignissen und Aussagen aufgrund ihrer Biografie und ihrer Lebenssituation anders ein als ein von außen kommender Beobachter es tut. So mag eine Erklärung eines schiitischen Geistlichen für einen irakischen Kollegen, der mit dem Diskurs des Landes vertraut ist, eine wichtige Meldung sein. Einem Ausländer fehlen da nicht nur die Insider-Kenntnisse, sondern er muss seinem einheimischen Publikum auch vermitteln, warum diese Aussage innerhalb des Kontext des Landes, aber vor allem für die Beantwortung der Fragen bedeutend ist, unter denen die Außenwelt auf den Irak schaut: wie beeinflusst diese Erklärung die Stabilität des Landes? werden neue Spannungen geschaffen oder alte abgebaut?

Irgendwie bleibt auch wenn die Zusammenarbeit mit den angeheuerten einheimischen Reporter bestens klappt ein Problem: eigentlich sind die westlichen Reporter nicht nach Bagdad geschickt worden, um das Sammeln von Nachrichten zu koordinieren, sondern das Publikum erwartet nicht zu unrecht von ihnen, dass sie über das berichten, was sie mit eigenen Augen und Ohren gesehen und gehört haben.

Zudem hat die Zusammenarbeit mit den einheimischen Journalisten für mich einen äußerst bitteren Beigeschmack. Weit mehr irakische Kollegen als Ausländer sind Opfer der Gewalt. Oftmals übernehmen sie die Jobs, die die westlichen Reporter wegen des Risikos nicht übernehmen können oder wollen. Zudem haben die Ausländer immer die Möglichkeit, die Zelte abzubrechen und zu verschwinden, wen es allzu heikel wird. Diese Möglichkeit haben die irakischen Kollegen meist nicht.

Neben den einheimischen Stringern sieht Inga Rogg die Green Zone als eine weitere Möglichkeit, Informationen über das Land zu sammeln.

Darüber hinaus kann man in der «grünen» Zone einen ziemlich grossen Personenkreis treffen: irakische Abgeordnete und Minister, Vertreter der amerikanischen Streitkräfte, ausländische Diplomaten und Regierungsberater, aber auch Vertreter von inländischen wie ausländischen Bürger- und Hilfsorganisationen. Zudem leben und arbeiten viele Iraker in der Zone. Auch wenn es aufgrund der Sicherheitsbarrieren ziemlich mühsam ist, kann man hier Treffen mit Personen aus Gegenden arrangieren, die sonst unerreichbar wären.

Natürlich gehören Interviews mit Regierungsvertretern, Parlamentariern, US Militärs und Vertretern von NGOs zur Berichterstattung dazu, aber diese Art von Informationsbeschaffung gleicht dem Gespräch unter Einäugigen über die Farbe. Man redet mit Leuten, die die Wirklichkeit jenseits der Mauern der Green Zone entweder gar nicht kennen oder die ein eigenes politisches Interesse verfolgen und ihre Darstellungen entsprechend einfärben.

Berichterstattung aus der Green Zone gleicht der Unsitte, Presserklärungen für bare Münze zu nehmen, ohne ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Eines der großen Probleme im Irak besteht ja gerade darin, dass Entscheidungsträger am Werk sind, die von der Wirklichkeit außerhalb der Green Zone Blase wenig Ahnung haben.

Dennoch finde ich Inga Roggs Verteidigung der Berichterstattung aus dem Irak sehr löblich.

Das gerne wie ein Schutzschild vorgetragene Kipling-Wort, dass in Kriegen die Wahrheit zuerst stirbt, stimmt also selbst für die extreme Lage im Irak nicht.

Ich habe dieses Gerede von der Wahrheit als erstem Opfer auch immer für die Ausrede der (Gedanken-)Faulen halten.

Irak ist nicht einfach, aber es ist mehr möglich.

Vor allem fehlt es am Rückhalt der Heimatredaktionen.

Es hapert an vielem, aber vor allem bei zunehmender Kriegsdauer am Interesse. Der Irak ist vom Bildschirm der öffentlichen Aufmerksamkeit weitgehend verschwunden und findet meist nur noch in vereinzelten Meldungen über Bombenattentaten mit einer ausreichenden Anzahl von Toten, damit die Aufmerksamkeitsschwelle übersprungen wird, statt.

Das ist nicht nur journalistisch unlauter, weil Zuschauer/Zuhörer/Leser ein Anrecht darauf besitzen zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht, die vor noch nicht allzu langer Zeit alle Schlagzeilen bestimmt hat.

Es ist wird auch der Bedeutung dieses anhaltenden Krieges nicht gerecht. Kaum jemand zweifelt daran, dass die USA im Irak vor einer Niederlage stehen. Das wird weitreichende Konsequenzen haben - vom Fehlschlag der aggressiven US Politik der militärischen Prävention, über ein neues Blutbad mit unkontrolliertem Bürgerkrieg im Irak bis hin zur Entstehung eines neuen Rückzuggebietes für die gewaltbereiten radikalen Islamisten.

Die Situation erinnert mich ein wenig an Afghanistan, wo auch das Medieninteresse schnell nachließ und nun fünf Jahre nach der US Invasion die überraschten Zuschauer/Zuhörer/Leser aufgrund der jüngsten Berichte über Gefechte mit den Taliban („Ach, die gibt es noch?“) erfährt, dass der Wiederaufbau zu scheitern droht.

Zum zweiten hapert es im Fall Irak in den Heimatredaktionen an der aktiven Unterstützung der Reporter vor Ort.

In Folge des Bosnien-Krieges hat sich in Deutschland eine Diskussion über die Verantwortung der einzelnen Medienorganisation für ihre Reporter vor Ort entwickelt. Diese Diskussion war überfällig und gut, das Schlagwort „Verantwortung“ treibt allerdings eigentümliche Blüten. So ist es mir mehrfach passiert, dass Redaktionen es mit eben dieser Begründung ablehnten, mich in den Irak zu schicken. Ich bin aber trotzdem gefahren und dankbar hat man mir danach die Geschichten dann abgekauft. Oder ich bin nicht gefahren und man kaufte die Geschichte von einem anderen Kollegen, den man ebenfalls vorher keinen Auftrag geben wollte.

„Verantwortung“ sollte zudem kein Alles-oder-nichts-Kriterium sein, sondern es sollte Teil eines Überlegungsprozesses sein, wie angesichts des hohen Risikos dennoch verantwortlich über das Land berichtet werden kann. Zugegeben, das kann Geld kosten, und zugegeben, man benötigt einige Erfahrungen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ebenfalls mehrfach habe ich erlebt, dass Entscheidungen über das Risiko von Reportagen aus dem Irak von Kollegen gefällt wurde, die nicht über die elementarsten Kenntnisse des Landes verfügten. Vom heimischen Schreibtisch aus war für sie die Sicherheitslage in Bagdad, Basra und Erbil überall die selbe.

Es existieren nach Bosnien, nach Tschetschenien, nach Kosovo, nach dem Libanon und seit dem Beginn des Irakkrieges auch in deutschen Redaktionen eine Reihe von Kollegen, die mit derartigen Kriegs- und Krisensituation vertraut sind. Nur in wenigen Fällen nutzt man ihre Expertise, um darüber nachzudenken, wie man eine Berichterstattung aus so schwierigen Ländern wie dem Irak organisieren könnte.

Wunder

7. September 2006 - 12:16

Das Cover einer CD, die ich mir gestern bei einem fliegenden Händler auf der Strasse in Teheran gekauft habe und die „Wunder dieser Welt“ (laut Händler) verspricht.

Als ich mir heute die CD anschauen wollte, war sie unbespielt.

Ich wundere mich nicht.