Unverhohlene Freude

Titelseite einer der englischsprachigen iranischen Tageszeitungen heute.
Saddam Hussein startete 1980 einen Angriffskrieg gegen den Iran, der acht Jahre dauerte und mehreren Hunderttausend Iranern das Leben kostet. Bis heute leiden noch viele Opfer an den Folgen des Giftgases, das damals eingesetzt wurde.
Das Regime tut das ihre, um die Erinnerung an den Krieg nicht verblassen zu lassen. Es gibt jährlich unzählige Gedenkveranstaltungen und der Krieg ist Stoff einer Vielzahl von Filmen im Fernsehen wie im Kino.
Eine Debatte über die Todesstrafe existiert im Iran nicht und sie wird für zahlreiche Straftaten vollstreckt.
Regierungssprecher Gholamhossain Elham heute:
“Wir hoffen, sie [gemeint ist die irakische Justiz, ME] werden nicht von denen, die einen psychologischen Krieg begonnen haben, unter Druck gesetzt, das Urteil nicht zu vollstrecken.
Saddams gesamte Existenz ist anti-menschlich.“
gepostet am 6. November 2006 um 09:23 von unter Iran, Irak. Alle Kommentare können über den RSS 2.0 feed verfolgt werden.
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