Gesperrt

Selbst aufgefallen ist es mir nicht, aber ein Freund erzählte mir heute davon und dann habe ich den Artikel von Robert Tait im Sydney Morning Herald gefunden.

Iran net nanny blocks YouTube and Wikipedia

Users were unable to open popular sites including Amazon.com and YouTube on Sunday, following instructions to filter them.

Similar edicts have been issued against the internet encyclopedia Wikipedia, the online film database IMDb.com and The New York Times site. Attempts to open the sites are met with a page that reads: “The requested page is forbidden.”

Webseiten, die dem Regime nicht gefallen, werden im Iran gefiltert. Auf der schwarzen Liste stehen vor allem Weblogs von Regimekritikern, Sex und in der letzten Zeit auch zunehmend das, was die Zensoren als „unerwünschten westlichen Einfluss“ bezeichnen. Gemeint sind vor allem westliche Musik und westliche Filme. Nur China ist eifriger, seine Bürger vor unerwünschten Informationen zu schützen.

Ich habe es heute ausprobiert. Wikipedia funktioniert. Die New York Times auch. IMBd.com ebenfalls. Tippe ich www.youtube.com ein, erscheint oben abgebildetes, nur allzu familiäres Zeichen. Mit youtube.com ohne www öffnet sich aber die Seite.

Nun ist Robert ein absolut zuverlässiger Kollege (auch wenn er heute Abend telefonisch nicht mehr zu erreichen war) und würde nicht schreiben, was nicht stimmt.

Möglich ist, dass mein Provider Parsonline die neue Filterliste noch nicht programmiert hat. Die Sperrungen würden also erst in den nächsten Tagen kommen.

Abwarten.

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