Osnabrück II

24. August 2008 - 07:48

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Beim zweiten Mal scheint vielleicht nicht alles besser, so aber doch einfacher zu sein.

Das Morgenland Festival ist in diesen Tagen wieder in Teheran. Diesmal nicht mit großem Symphonieorchester, sondern mit einer kleineren Gruppe von Mitgliedern des Osnabrücker Jugendchors sowie einzelnen Mitgliedern des Osnabrücker Symphonieorchesters. Gemeinsam mit Musikern des Tehraner Philharmonischen Orchesters (nicht das Teheraner Symphonie Orchester!) wollen sie – ja – die Johannes Passion von J.B.Bach hier aufführen.

Ursprünglich war das ganze Unternehmen eher privat geplant. Kein öffentlicher Auftritt, sondern verschiedene Workshops mit iranischen Musikern sowie eine einzige Veranstaltung vor geladenem Publikum in einer Kirche. Dafür benötigt man keine offizielle Genehmigung und man kann sich das zähe Ringen mit der iranischen Bürokratien und ihren Aufsehern wie im letzten Jahr ersparen. Heikel war nicht nur die urchristliche Natur der Passion, sondern auch auch der Umstand, dass weibliche Solisten darin auftreten, was im Iran eigentlich nicht erlaubt ist.

Dann geschahen ganz überraschende Dinge.

Die Aseman Hall, die zu einem eigenen, staatlich kontrollierten Kulturzentrum gehört, bot unvermittelt an, am gestrigen Samstag und am heutigen Sonntag jeweils ein öffentliches Konzert zu organisieren. Ershad, das für Kultur zuständige Ministerium, war ohne Einschränkungen und langes Verhandeln bereit, diesen beiden Konzerten seinen Segen zu geben. Einzige Bedingung: entweder Aseman oder die Kirche, aber nicht beides.

Das Morgenland Festival entschied sich für Aseman, um einem großen Publikum das Konzert präsentieren zu können.

Wie lässt sich diese plötzliche Kooperationsbereitschaft erklären? Im letzten Jahr hatte sich Ershad noch in jedem einzelnen Punkt auf die Hinterbeine gestellt. Sie wollten bis hin zur Gestaltung des Plakats und dem Ablauf der Pressekonferenz jedes einzelne Detail bestimmen. Dem Orchester wurden sogar fünf Aufpasser beigestellt, die darauf achten sollten, dass sie nicht vom rechten Wege abkamen.

Eine Erklärung wäre, dass man bei Ershad die Angst vor einem westlichen Orchester verloren hat. Es wurden im letzten Jahr keine Scheiben eingeworfen, keine nackten Frauen tanzten auf der Strasse und es wurden auch keine Bilder von Ahmadinejad in Brand gesetzt. Möglich ist auch, dass zum Aseman Kulturzentrum Leute gehören, die über genug persönlichen Einfluss gehören, um ihre schützende Hand über die Konzerte halten zu können. Politik ist im Iran auch immer eine Frage der persönlichen Beziehungen.

Eine neue Kulturpolitik, eine „Öffnung“ ist es sicher nicht. Die Zensur ist nach wie vor unerbittlich und hält die iranische Kultur im Würgegriff.

Die Enttäuschung kam gestern Abend. Die Aseman Hall fasst etwa 650 Zuschauer. Besetzt war aber nicht einmal ein Drittel der Plätze und dies waren Zuschauer, die zum erweiterten persönlichen Freundskreis der Musiker wie der Veranstalter gehörten. Mehr auf den Punkt formuliert: es war kaum jemand gekommen. Wenn es bei Unternehmungen dieser Art darum geht, ein größtmögliches iranisches Publikum zu erreichen, dann war die Veranstaltung ein Reinfall.

Ein wichtiger Grund dafür war ohne Zweifel, dass Ershad, das Kulturzentrum und eine Reihe von „Mitveranstaltern“ ein großes Kartenkontingent für sich in Anspruch genommen hatten, das aber wohl ungenutzt in der Schublade liegen geblieben war.

Zum zweiten war es durch die kurzfristige Ansetzung des Konzertes kaum dazu gekommen, dass eine breite Öffentlichkeit von seinem Stattfinden überhaupt informiert wurde. Anders als im Vorjahr hat keine iranische Zeitung darüber berichtet und (noch wichtiger!) es gab dazu auch keine ausreichende Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Effekt „ein westliches Orchester kommt nach Teheran“, den das Orchester noch im Vorjahr nutzen konnte, hat sich inzwischen ein wenig abgenutzt.

Ein letzter Punkt: auch für ein Publikum, dass westlicher Musik sehr aufgeschlossen gegenüber steht, ist die Johannes Passion ein schwerer Brocken.

Das Morgenland Festival will die Zusammenarbeit mit dem Iran auch im kommenden Jahr fortsetzen. Niemand weiß, wie die Bedingungen dann sein werden. Vielleicht war die Kooperationsbereitschaft in diesem Jahr ein Glücksfall, vielleicht ist aber auch eine grundsätzliche Entscheidung getroffen worden, die Zusammenarbeit mit Osnabrück nicht zu blockieren.

Auf jeden Fall wird man sich aber etwas einfallen lassen müssen, wie es in der Zukunft gelingt, ein größeres Publikum zu erreichen. Dieses Publikum existiert. Man muss es nur schaffen, darauf zuzugehen.

(Wieder-) Gelesen: Songs Of Love And War

24. June 2008 - 16:24

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Es gibt eigentlich recht wenig, was wir über die Paschtunen wissen. Sie leben auf beiden Seiten der Durand Linie, die von Briten auf einer Landkarte gezogen wurde, um die Grenze zwischen Afghanistan und dem damaligen British India zu markieren. Aus ihren Reihen rekrutieren sich die Taliban – ein grober Sammelbegriff für religiöse Fanatiker, Stammeskrieger und Gangsterbanden, die uns in ihrer Motivation wie in ihrem Verhalten befremdlich bis rätselhaft vorkommen.

Noch weniger vertraut sind uns die Lebenswelt, Gedanken und Gefühle paschtunischer Frauen. Sie werden in der streng patriarchalischen Gesellschaft von der Außenwelt abgeschirmt und ein Fremder würde in diesen Zeiten kaum das Risiko auf sich nehmen, in dieser Region zu reisen.

1994 wurde bei Editions Gallimard in Paris ein Büchlein veröffentlicht, das einen kleinen Einblick in die Frauenwelt der Paschtunen ermöglicht. Vor fünf Jahren erschien bei der New Yorker Otherpress eine englische Übersetzung. Das Buch enthält rund 150 landay, kurze Zweizeilern mit 9 Silben in der ersten und 13 Silben in der zweiten Zeile, die von dem afghanischen Schriftsteller Sayd Bahodine Majrouh gesammelt und in einen Kontext gestellt wurden.

Erstaunlich ist, dass diese Gedichte von paschtunischen Frauen „geschrieben“ wurden, die nicht nur in der Regel weder lesen noch schreiben können, sondern denen auch der Zugang zu jeglicher Kultur außerhalb ihres eigenen Lebensbereiches versperrt ist. Diese landay werden gesungen und selten schriftlich fixiert. Frauen tauschen sie untereinander aus, und die populärsten Lieder/Gedichte werden dann mündlich weitergegeben.

Absolut überraschend ist ihre Kraft, die Energie und die Unmittelbarkeit, die Intimität und die unverblümte Sinnlichkeit dieser Poesie, obwohl bei der Übersetzung von Paschtun ins Französische und vom Französischen ins Englische der Rhythmus sicher ein wenig Schaden genommen hat.

Is there not a single mad man in this village?

My pants, the hue of fire, are burning on my thighs.

* * *

First take me into your arms and hold me close,

Only then will you be able to join my velvet thighs.

In der paschtunischen Gesellschaft wird Frauen jedes Recht auf eigenes Begehren, auf Verlangen und Liebe abgesprochen. Schon in frühsten Jahren werden sie in arrangierte Ehen gezwungen, mit denen oftmals Klanbeziehungen gefestigt oder auch Schulden beglichen werden. Jede Beziehung außerhalb dieser Ehen ist Tabu und wird mit dem Tode bestraft.

So gehört einiger Mut dazu, sich so unverblümt zu den eigenen Wünschen und Sehnsüchten zu bekennen.

In den Zwangsehen sind die jungen Frauen nicht selten mit zwei Varianten des selben Schreckens geplagt. Entweder ist der Ehemann ein junger Knabe oder ein alter Greis. Dieser „little horror“ wird auch in den landay thematisiert.

The „little horror“ will not die of his own fever,

I’ve decided that tomorrow I shall bury him alive.

Eingang in die Zweiteiler findet auch der martialische Kult von Männlichkeit, Kampf und Ehre. In seinen Erläuterungen schreibt Majrouh, die Frauen, zur völligen Unterwürfigkeit gezwungen, benutzten diesen Kodex als eine Art Falle für die verhasste Männerwelt, von der sie sich innerlich längst entfernt hat.

In battle today my lover turned his back to the enemy,

I am ashamed of having kissed him.

Majrouh ist der Experte und mir steht es nicht an, ihm zu widersprechen. Aber wenn ich (der ich nicht einmal ein einziges Wort Pashtu spreche) die landay lese, sehe ich darin weniger Provokation und Distanz zu den Werten der Männerwelt, sondern eine Gleichzeitigkeit: Frauen, die unter ihrer Zweitklassigkeit in dieser von Männern diktierten Welt zutiefst leiden, dennoch aber ihren Stolz auch durch die von den Männern propagierten Werte empfinden.

Hurry up, my love, and quickly rise to the assault,

I have put my bets on you with the village girls.

Für Mojrouh mag es unverständlich geblieben sein, dass Frauen, die so brutal um ihr Selbst gebracht werden, dennoch ihre eigene Identität (zumindest teilweise) aus dem Wertesystem ableiten, das ihre Unterdrückung verankert. Er mag versucht haben, den Frauen damit im Interesse ihrer eigenen Würde eine Autonomie zuschreiben zu wollen. In meinen Ohren klingen die landay aber anders, und nach meiner Erfahrung lässt sich auch die gnadenloseste Diktatur nicht auf längere Zeit aufrecht erhalten, wenn Unterdrücker und Unterdrückte nicht ein gewisses Maß an Gemeinsamkeit teilen.

Hurry up, my love, and quickly rise to the assault,

I have put my bets on you with the village girls.

Mit dem Einmarsch der Sowjets sind viele Paschtunen nach Afghanistan geflogen, wo einige bis heute ausharren. Das Leben dort hat sich für die Frauen noch weiter verschlechtert, weil ihr Lebensraum fast ausschließlich auf die engen behelfsmäßigen Unterkünfte reduziert wurde. Sie konnten nicht mehr Zuflucht in den Feldern, die sie zu bestellen hatte, suchen. Die Kontrolle durch die Männer wurde total.

Majrouh hat hier die Mehrzahl der in dem Buch enthaltenen landay sammeln können. Auch in ihnen spiegelt sich eine verwirrende Übereinstimmung mit den Zielen und Wert einer Gesellschaft wieder, die die Frauen zu Wesen herabgestuft hat, die kaum mehr Wertschätzung genießen als die Tiere, die den Lebensunterhalt sichern.

Als übergreifender Eindruck bleibt aber ein Gefühl der Rebellion, ein erstaunliches Maß an Selbstbewusstsein und Stolz, an Lebensgier und Sensualität, das man von diesen verhüllten, weggesperrten und von der Allmacht der Männer abhängigen Frauen nicht erwarten würde.

My lover is the ornament around my neck.

I might go naked, but without my necklace never!

Majrouh, der uns diesen seltenen Zugang zu einer verborgenen Welt ermöglicht hat, wurde im Februar 1988 in Peshawar von Unbekannten ermordet. Er gilt als einer der wichtigsten afghanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Sein Hauptwerk, das Epos Ego-Monster, ist aber weder auf Deutsch noch auf Englisch zu lesen. Dieses Werk, das noch vor dem Einmarsch der Sowjetunion, dem Bürgerkrieg zwischen den Mujahedin und vor den Taliban geschrieben wurde, nimmt bereits die Schrecken, die Afghanistan durchlebt hat, voraus.

Ego-Monster ist bislang nur in zwei Bänden auf Französisch erschienen. Vielleicht sieht ein Verleger, der weiß, wie wichtig das Verständnis einer Kultur ist, wenn man einem Land beim Wiederaufbau helfen will, hier eine dankbare Aufgabe.

PS: Einige der landay sollen auf Audio-Kassetten in den Flüchtlingslagern in Pakistan kursieren oder kursiert haben. Wenn jemand durch Zufall eine solche Kassette in die Hände bekommt – ich wäre für eine Kopie äußerst dankbar.


Pippa Bacca

31. May 2008 - 09:52

(c) Pippa Bacca

In der heutigen LAT schreibt Laura King über Pippa Bacca, eine italienische Performance Künstlerin, die am 31. März unweit von Istanbul ermordet wurde.

Bacca war gemeinsam mit ihrer Freundin Silvia Moro unterwegs von Mailand in den Nahen Osten. Die Reise war ein Kunstprojekt. Beide trugen weiße Hochzeitskleider und bewegten sich per Anhalter fort. Die Kleider sollten die Verbindung unterschiedlicher Kulturen und die Notwendigkeit gegenseitigen Vertrauens symbolisieren und nach Ende der Reise mit allem Schmutz und Staub, Flecken und Rissen ausgestellt werden.

In Gezbe, rund 60 Kilometer südwestlich von Istanbul geriet sie in die Hände eines Mannes, der sie in seinem Auto mitnahm, um sich an ihr zu vergehen und sie zu töten. Die Friedensmission nahm ein blutiges Ende.

Es gab viele Diskussionen um diesen Tod, in der Türkei, in Baccas Heimatland Italien und in der Künstlerszene. Niemand hatte natürlich etwas gegen eine Aktion mit solch lauterer Absicht, aber Bacca wurde Naivität vorgeworfen und die Gefahren unterschätzt zu haben. Als Frau solle man nicht, vor allem nicht allein, in der Türkei Autos anhalten – und erst recht nicht in einem weißen Hochzeitskleid, das bestenfalls Unschuld, schlimmstenfalls Hilflosigkeit signalisieren würde.

Ohne Zweifel war die gesamte Aktion naiv. Die Probleme des Nahen Ostens werden sich nicht durch Appelle an Frieden & Freundschaft lösen lassen.

Dennoch: mit ihrem weißen Kleid sah Bacca aus wie ein Engel.

PS: Baccas Freundin Silvia Moro will die Reise nun allein fortsetzen.

Kopftuchdebatte, damals

29. May 2008 - 22:15

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Ich glaube, es wäre wohl besser, wenn die Europäer sich in diesem Lande all dessen enthielten, was die Mohammedaner verabscheuen; denn wenn diese von ihrer Nation Niemanden tanzen und trinken sehen als nur die allerschlechtesten Leute, so kann ich mich nicht darüber wundern, wenn sei uns mit diesen vergleichen. Ich habe sie deswegen zu verschiedenen Malen schlecht von den Europäern und besonders von der Freyheit unseres Adels reden hören, gegen welchen sie gewiss mehr Respect gehabt haben würden, wenn sie nichts von ihrem Tanze mit fremden Frauenzimmern und ihren maasslosen Trinkgelagen gehört hätten.

Der (fiktive) Alois Schnittke, Ende des 18. Jahrhunderts in Constantinopel
aus Michael Roes, Leeres Viertel Rub’Al-Khali,  München 1998, S. 26

Chris de Burgh

28. May 2008 - 21:04

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Ellbogen fliegen. Es wird geschubst und gedrängelt.

Pressekonferenz heute in Teheran mit Chris de Burgh, irischer Popsänger, dessen Sternchen im Iran immer noch leuchtet.

Die iranischen Kollegen sind gekommen, um ein wenig vom Glanz dieses Sternchens zu erhaschen. Seine zahnschmelzenden Songs sind seit den 80er Jahren im Lande populär und de Burgh gehört neben den Gypsy Kings und Queen (!?!) zu den wenigen ausländischen Popsängern, deren CDs offiziell vertrieben werden dürfen.

„Ich mag seine Songs, vor allem wegen der Texte“, bekennt Kamran, der neben mir an der Wand gepresst ist, um den fliegenden Ellbogen zu entgehen.

Die anderen Kollegen kamen, um sich mit eigenen Augen zu versichern, dass de Burgh tatsächlich entgegen aller Erwartungen doch noch am Leben ist. Ich zumindest.

Natürlich ist das Auftauchen eines westlichen Musikers in Teheran ein Politikum. Westlicher Pop ist verpönt und steht in dem Verdacht, Moral und Anstand zu untergraben. Im Radio werden weichgespülte Fassungen von allemal schon butterweichen Songs gespielt. James Last hätte hier eine Vollzeitstelle haben können.

Unter solchen Vorzeichen ist Chris de Burgh wenn nicht ein Revoluzzer dann doch ein Rebell. Zumindest die Idee davon.

Falsch. „Ich bin ein Humanist“, sagt der Burgh und während ich noch darüber nachsinne, ob Humanismus im Iran nicht doch von Natur aus rebellisch ist oder sein muss, fügt er hinzu: „Ich bin nicht politisch naiv. Ich glaube nicht alles, was in den Medien zu lesen ist“.

Man sollte nie glauben, was alles in den Medien zu lesen ist, aber obwohl er offen lässt, was er beispielsweise nicht glaubt, zielt der Satz auf Punktegewinn bei den einheimischen Machthabern. „Ich weiß, dass Alkohol und solche Sachen verboten sind, aber das ist für mich kein Problem.“

De Burgh möchte gern im Iran auftreten. „Ein Kindheitstraum“ (erstaunlich, wovon Menschen in ihrer Kindheit alles träumen). Die Pressekonferenz wurde einberufen, um Fakten zu schaffen. Nun ist er schon mal da, warum soll er dann nicht auch singen? Dass sie überhaupt stattfinden kann, ist schon ein Zeichen dafür, dass die Veranstalter sich der Rückendeckung sicher sein können.

„Ich verspreche Ihnen, dass Mr. de Burgh im Iran in Konzerten auftreten wird.“ Signalisiert Mohsen Rajabpour. Er ist der Manager der iranischen Band Arian, Schwarm junger Mädchen (die Band!) und Produzenten von vier Alben, in denen lauwarme Musik und pubertäre Liebeslyrik zu einem faden Gebräu verschmelzen. Immerhin, sie haben die Formel gefunden, mit der man im Iran eine Imitation von Popmusik präsentieren kann: adrett und freundlich, westlich aber nicht unislamisch, Privatleben bleibt privat und konsequent zu allem schweigen, was irgendwie kontrovers sein oder werden könnte. Sie werden wohl mit Chris de Burgh zusammen auftreten, wenn es zu den Konzerten (wahrscheinlich im Oktober oder November) kommen sollte.

Ordnungsruf an mich selbst: man muss die Musik von de Burgh ja nicht mögen. Wichtiger ist, dass das Tabu westlicher Popmusik im Iran gebrochen wird. Der Ire wäre der erste. Wer weiß, wer danach noch kommt?

Einen Titel haben die geplante Konzerte noch nicht. Mein Vorschlag: The Road to Freedom (siehe oben).

Naaa … just kiddin‘.